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NEUES
AUS DER MEDIZIN
Statine enttäuschen:
Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog.
"Primär-Prophylaxe" bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten
eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine
Sterberisiko zu senken.
mehr
Quelle: MEDLINE Abstract
eines im Fachblatt
Archives of Internal Medicine veröffentlichten Artikels

Unzufrieden auf hohem Niveau:
Deutsche Patienten sind offenbar weniger leicht
zufriedenzustellen als andere Europäer.
International
vergleichende Umfrage zur Qualität des
Gesundheitssystems zeigt in Deutschland
eine besonders starke Diskrepanz zwischen
Erfahrungen und deren subjektive Bewertung.
mehr
Quelle:
Presse-Information des
Instituts für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG)

Thrombose-Prophylaxe: Welche Rolle
spielt die
Antibabypille bei der
Entstehung von
Thrombosen?
Lungenembolien sind bei Mädchen und jungen
Frauen deutlich häufiger als bei
gleichaltrigen Männern.
Junge Mädchen und jüngere Frauen
werden
in Deutschland
viel häufiger mit der Diagnose
Lungenembolie ins
Krankenhaus
eingeliefert als gleichaltrige Männer.
mehr
Bild:
fotolia
urban_style
@ franz_pfluegli
Quelle: Pressemitteilung
Thrombose-Initiative e.V., Juni 2010

Migränebehandlung
mit
ASS: Eine von der
Cochrane-Organisation initiierte
Analyse von 13
wissenschaftlichen
Studien mit über 4.000 Teilnehmern
zeigte, dass die Einnahme von
Azetylsalizylsäure (ASS= u.a.
Aspirin) akute
Migräne-Kopfschmerzen ähnlich gut
lindert wie das Standardmedikament
Sumatriptan.
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Quelle:
Cochrane Database Syst Rev. 2010
Apr 14

Schmerztherapie
bei Migräne mit Aura:
Migräne-Behandlung mit der
transkranialen Magnetfeldstimulation:
Die
transkraniale
Magnetfeldstimulation hilft oft jenen
Migränepatienten mit Aura bei denen
die derzeit verfügbaren
Schmerzmittel
entweder nicht helfen, oder
aber
aufgrund starker
Nebenwirkungungen
oder Kontraindikationen nicht
eingesetzt werden können.
mehr
Quelle: Fachblatt The Lancet Neurology
Bild:
fred-goldstein@fotolia.com
 COPD-Therapie:
Sind
Betablocker jetzt rehabilitiert?
Bisher galt
die Anwendung der unter anderem bei
Bluthochdruck und einigen
Herzkrankheiten verordneten Betablocker
bei den chronischen
Atemwegserkrankungen Asthma und COPD
(Chronisch obstruktive
Lungenkrankheit) als kontraindiziert - ja sogar als
potentiell lebensgefährlich. Doch nun
liefert eine neue wissenschaftliche
Studie Hinweise darauf, dass die Rolle
der Betablocker bisher möglicherweise
missverstanden wurde.
In der im
renommierten Fachblatt Archives of
Internal Medicine
veröffentlichten Studie stellten die
Forscher nämlich überrascht fest, dass die Einnahme
von Betablockern bei Vorliegen einer COPD
nicht nur eine Verschlimmerung des
Leidens aufhielten, sondern sogar das
Sterberisiko der Patienten absenkten.
Vermutlich - so die Autoren der
Untersuchung - ist die
Herzschutzwirkung der Betablocker bei
COPD einfach von größerer Bedeutung als die
potentiell schädliche Wirkung auf
Lunge und Bronchien.
mehr
Quelle:
Fachblatt Archives of
Internal Medicine

Die Geheimarchive der Medizin:
Wie Patienten durch Verschweigen von Wissen
geschädigt werden.
hier
Quelle: IQWIG (Institut
für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen).

Die
Zuverlässigkeit der Routine-Röntgendiagnostik
wird überschätzt:
Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht
auf
Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen
sprechen gegen die vergleichsweise
billigen Röntgen- und für die eher
teuren
MRT-Untersuchungen (Magnet-Resonanz-Tomographie).
Die in der Notaufnahme von
Krankenhäusern gemachten
"normalen " Röntgenuntersuchungen sind
laut einer im Fachblatt
American Journal of Roentgenology
veröffentlichten Untersuchung aufgrund
zahlreicher Fehldiagnosen für die
exakte
Diagnosestellung von
Becken- und Hüftgelenksfrakturen
kaum zu verwenden. Doch andere
Experten relativieren die praktische
Bedeutung dieser Entdeckung und weisen
darauf hin, dass die übersehenen
Frakturen oft keine klinische
Bedeutung haben da sie meist ohne
ärztliche Behandlung folgenlos
abheilen.
mehr
Quelle: American Journal of Roentgenology

Gewusst wie:
Wasser + Diät sehr erfolgreich
Reichlich Wasser trinken unterstützt bei
Übergewichtigen den angestrebten Gewichtsverlust.
Wer vor einer Diät-Malzeit einen halben Liter Wasser trinkt, kann im
Durchschnitt mit einem um
44% höheren Gewichtsverlust rechnen.mehr
Quelle: Obesity (Silver Spring)
2010
Bild:
Fotolia
@Dave
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Innovative Ergänzung der
üblichen schulmedizinischen
Krebstherapie - gut wirksam
und nebenwirkungsarm
Hyperthermie
bei Krebs IV
Weichteilsarkome
Die additiv
(ergänzend) durchgeführte
Hyperthermie-Therapie
(Fiebertherapie) verbessert bei
den besonders bösartigen
Weichteilsarkomen die bisher unbefriedigende Wirkung der
auch in Deutschland üblichen
Standard-Chemotherapie. Die zu diesem
Themenkomplex durchgeführte internationale Studie
wurde jetzt im renommiertern Fachblatt
Lancet Oncology veröffentlicht.
mehr
Quelle: Fachblatt
Lancet
Oncology
Hyperthermie bei Krebs III
Krebs bei Kindern Hyperthermie in der Kinderheilkunde: Die
innovative
Hyperthermie-Therapie bei
Krebs
ist aufgrund der geringen Nebenwirkungen offenbar auch für Kinder
geeignet.
Eine an der Abteilung für pädiatrische
Onkologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
durchgeführte Studie erbrachte den Beleg dafür, dass eine
lokale
Hyperthermie-Therapie, in Kombination mit der
derzeit international üblichen
Chemotherapie, bei unter Krebs leidenden Kindern
den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst und die Überlebenszeit verlängert.
mehr Quelle:
Abteilung für pädiatrische
Onkologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Hyperthermie
bei Krebs II
Blasenkrebs
und andere
Tumorarten
Die zusätzliche Anwendung von Wärme in
der Krebstherapie (additive
Krebstherapie) wurde über Jahrzehnte
von ausschließlich schulmedizinisch
ausgerichteten
Onkologen als eine Form
der Scharlatanerie abgetan. Doch
nun beweisen wissenschaftliche Studien
die gute Wirkung der
nebenwirkungsarmen Zusatztherapie.
mehr
Quelle: US-Krebsspezialist Dr. Ralph Moss
in
seinem kostenlos vertriebenen Newsletter
Cancer Decisions
Hyperthermie bei
Krebs
I
Gebärmutterhalskrebs
(Zervixkarzinom)
Die
ergänzend angewandte
Hyperthermie-Therapie überzeugt
heute immer mehr Skeptiker:
Schlecht konzipierte wissenschaftliche
Studien und wenig ausgereifte
Medizin-Technik haben Anfang der
90er Jahre den ursprünglich guten Ruf
der
Hyperthermie-Therapie
(Gewebe-Überwärmung) bei
Krebs
beschädigt. Doch mittlerweile ist die
Hyperthermie-Therapie rehabilitiert
und immer mehr seriöse Wissenschaftler
beschäftigen sich mit der
nebenwirkungsarmen Methode, die die
konventionelle Chemo- und
Strahlentherapie sinnvoll ergänzen
kann. Kürzlich wurden beispielsweise die Ergebnisse
einer holländischen Studie bekannt,
die die Wirkung der
Hyperthermie-Behandlung bei
fortgeschrittenem
Gebärmutterhalskrebs
(Zervix-Karzinom) analysierte.
hier
und
mehr
Quelle: US-Krebsspezialist Dr. Ralph Moss
in
seinem kostenlos vertriebenen Newsletter
Cancer Decisions
Weitere Informationen zum Thema
Hyperthermie-Therapie
hier
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Süßigkeiten und Migräne - Was ist dran an
den viel zitierten
Auslösern für Migräne?
Der
schlechter Ruf von Süßigkeiten wie Schokolade oder Gummibärchen
ist bei Migräne
aus wissenschaftlicher Sicht nicht
gerechtfertigt.
mehr
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Deutsche Migräne- und
Kopfschmerzgesellschaft

Brustkrebs-Behandlung durch
Kälteanwendung (Kryoablation= engl. Cryoablation):
Die Kryoablation - auch
"Kältechirurgie" genannt - wird unter
anderem
bereits bei der
Behandlung von
Herzrhythmusstörungen
und der operativen Behandlung des
Prostatakrebs angewandt.
Bild: Wikipedia (Kryoablation: Temperaturverteilung
an der Sondenspitze)
Jetzt zeigen
die interessanten Ergebnisse einer im
Fachblatt Annals of surgical
oncology publizierten
wissenschaftlichen Studie,
dass diese für die
Patienten schonende
Therapie-Methode in Zukunft sehr gute Chancen hat, bei der
Behandlung
von Brustkrebs routinemäßig zum Einsatz zu kommen.
mehr
Quelle: Annals of surgical
oncology
Bild:
fotolia@Dave
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Nachrichten zum Thema
Homöopathie:
Homöopathie III: Eine
neue US-Studie wirft weitreichende
Fragen auf. Wird die Homöopathie nun rehabilitiert?
Angeblich bremsten vier homöopathische
Medikamente in Hochpotenz das Wachstum
von Krebszellen ähnlich gut wie das
Standard-Krebsmedikament Taxol das vom Pharma-Riesen BMS ursprünglich aus
der Biomasse der pazifischen Eibe
gewonnen wurde. Krebs-Experte Ralph
Moss kommentiert die
sensationalle Studie. Doch viele
Experten bleiben skeptisch und
wollen weitere Studien
abwarten.
mehr
Quelle :
Cancer Decisions
Homöopathie II: Hintergründe zu den Kampagnen gegen die
Homöopathie in
Großbritannien In den letzten Jahren gibt es
in Großbritannie vermehrt Kampagnen
gegen die Homöopathie - in ihrem
Ausdruck prägnanter als in ihrer
wissenschaftlichen Argumentation.
mehr
Quelle: Deutscher Zentralverein
homöopathischer Ärzte
Homöopathie I: Das britische Unterhaus wendet sich entschieden gegen
die Homöopathie
In einem Gutachten kommt ein Ausschuss
des britischen Unterhauses zu dem
Ergebnis, dass
homöopathische Arzneien
nichts weiter als ein Placebo
(Scheinmedikament) seien. Der
Gesetzgeber wird nun aufgefordert, die
Mittel aus dem Leistungskatalog des
staatlichen Gesundheitsdienstes
(National Health Service, NHS) zu
streichen.
mehr
Quelle:
Deutscher Zentralverein
homöopathischer Ärzte
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Brustkrebs-Behandlung mit
populärem
Schmerzmittel
ASS (u.a. Aspirin):
Der seit über hundert Jahren beliebte Schmerzkiller verbessert bei
regelmäßiger Einnahme (an den meisten
Tagen der Woche) nach der
Brustkrebs-Diagnose
und der
erfolgreichen
Standard-Ersttherapie die Überlebenschancen
der erkrankten Frauen.
mehr
Quelle:
Journal of
Clinical Oncology Februar 2010
 Der Verlauf einer Eierstockkrebserkrankung wird durch die
individuellen
Ernährungsgewohnheiten der
Patientinnen beeinflusst: Frauen, die vor der Diagnosestellung viel Gemüse und Obst aßen, haben im
Vergleich zu Frauen die eine eher
fleischreiche Diät bevorzugten,
deutlich bessere Chancen ein
Ovarialkarzinom zu überleben.
mehr
Quelle:
JOURNAL OF THE AMERICAN DIETETIC ASSOCIATION
 Atemwegserkrankungen
COPD-Risiko:
Auch das Rauchen von Zigarren und
Pfeifen
schädigt die Gesundheit
und kann im
Lauf der Jahre eine bedrohliche
chronische Lungenkrankheit (COPD)
auslösen.
mehr
Quelle: Fachblatt Annals of Internal Medicine

Ärzte
sind von Ginkgo enttäuscht:
Ein Extrakte der Heilpflanze Ginkgo
biloba konnte die geistige
Leistungskraft alter Menschen in
dieser
wissenschaftlichen
Langzeit-Studie nicht wie erhofft
positiv beeinflussen.
mehr
Bild:
Fotolia@Marina Lohrbach
Quelle: Journal of the American
Medical Association
JAMA

Brustkrebs-Diagnostik: Viel hilft
nicht immer viel.
Der
zusätzliche routinemäßige Einsatz der
teuren und aufwändigen
Magnet-Resonanz-Tomografie
(MRT) scheint sich bei der
Brustkrebs-Diagnostik nicht zu lohnen.
mehr
Quelle:
Presseinformation Fachblatt The Lancet

Diabetes-Behandlung:
Offenbar kann auch eine zu
intensive
Behandlung der
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ
2) das Sterberisiko erhöhen.
Wissenschaftler schlagen daher vor,
auch einen unteren anzustrebenden HbA1c-Grenzwert zu
definieren.
mehr
Quelle: Fachblatt The Lancet

Schutzimpfungen weltweit: Impfschema
für Erwachsene (2010 USA).
Die zuständige Behörde CDC (Centers of
Disease Control) empfielt diese
Impfungen für Erwachsene.
mehr

Quelle:
US
Centers of Disease Control
Mistelextrakten
bei
Krebs (Darmkrebs):
Deutsche Forscher fanden an der
Privat-Universität Witten-Herdecke
heraus, dass die häufig in der
alternativen Krebsheilkunde
angewandten Mistel-Extrakte bei
bösartigen
Darm-Tumoren
wirksam sind.
mehr
www.fotolia.de@xavier
Quelle: Institut für
Immunologie an der Universität Witten/Herdecke
publiziert im Journal of The
Society For Integrative Oncology
mehr interessante Informationen finden
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